Siedesalz

Siedesalz aus Halle an der Saale

Als wir unsere Produktpalette um Salz erweiterten, haben wir Ausschau nach einem regionalen Anbieter in der Nähe von Berlin gehalten und dann die Halloren in Halle an der Saale entdeckt. Diese Salzwirker sieden in einer traditionellen Saline ihr Siedesalz noch so, wie vor hunderten von Jahren. Sehr Spannend!

Hallore Andreas erklärt im folgenden Video in bestem hallensisch wie aus Sole (mit Salz gesättigtes Grundwasser) feinstes Siedesalz wird. Lesen Sie zudem einen Bericht über unseren Besuch in der Saline.

Der Name “Halle” deutt auf eine salzige Vergangenheit hin (andere bekannte Salzstädte sind z.B. auch Bad Reichenhall oder Luisenhall). Die Hallenser Saline wurde Anfang des 18. Jahrhunderts vom Soldatenkönig Friedrich I. gegründet und produziert noch heute etwa 100 Tonnen Salz pro Jahr. Ferner ist sie ein Museum, in welchem man den Halloren bei ihrer Arbeit zusehen kann.

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Erzeuger 2

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Saline Halle: 51.482218, 11.959648
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Saline Halle
Saline Halle
Mansfelder Straße, Halle, Deutschland

 

Wie gut ist “Fleur de Sel” oder “Himalayasalz”?

Welches der vielen Salze auf dem Markt soll ich denn überhaupt nehmen? Das ist völlig egal! Im besten Fall kaufen Sie ein regionales Salz ohne zugesetztes Jod, Fluor und Rieselhilfen. Dabei darf es nicht zu teuer sein. Unser Salz hat alles, was ein gutes Salz ausmacht: 98 % Natriumchlorid NaCl und einige Kalium- und Magnesiumverbindungen. Aber was ist nun dran an der Wirkweise von 80 lebenswichtigen Elementen im Himalayasalz, Meersalz oder anderen speziellen Salzen? Himalayasalz wird zum zwanzigfachen Preis wie übliches Speisesalz verkauft und enthält neben Chlorid und Natrium nur geringe Spuren anderer Mineralstoffe – wie jedes Speisesalz.

Öko-Test und Stiftung Warentest sprechen ihm jede besondere Wirkung ab und sehen darin vielmehr eine „üble Geschäftemacherei“ sowie Irreführung des Verbrauchers. Auch Meersalz, Fleur de Sel oder Flor de Sal enthalten – wie unser Siedesalz – zwischen 95 und 98% NaCl. Der Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen ist damit so niedrig, dass es bei einem Salzkonsum von zwei bis drei Gramm pro Tag (etwa ein halber Kaffeelöffel) keinen nennenswerten Beitrag zur Bedarfsdeckung von Mineralstoffen leisten kann.