Gibt es Bio-Salz?
Nein. Reines Salz kann generell nicht als Bioprodukt zertifiziert werden, denn es ist ein Mineral. Wenn jedoch in der Summe mehr als 15% Bio-Kräuter und/oder Bio-Gewürze hinzugemischt werden, kann es als Bio-Salz deklariert werden. (Quelle).
Wie viel Salz ist gesund?
Die empfohlene Höchstmenge Salz für Erwachsene beziffert die WHO mit maximal 5 Gramm pro Tag – das entspricht in etwa einem gestrichenen Teelöffel. (Quelle)
Welche Zusätze können Speisesalz hinzugefügt werden?
Speisesalz werden häufig so genannten Rieselhilfen oder auch medizinisch relevante Zusätze hinzugefügt. Rieselhilfen, wie Kalziumkarbonat oder Magnesiumkarbonat verhindern durch Feuchtigkeit hervorgerufenes Verklumpen. Medizinisch veranlasste Zusätze sind z.B. Kalium- oder Natriumjodat (Jod) zur Vorbeugung von Schilddrüsenerkrankungen oder Fluorid als Karies-Schutz für die Zähne. Unser Natursalz wird weder jodiert, noch fluoridiert und es werden keine Rieselhilfen zugesetzt. So wie es im Salzstock lag, kommt es in die Tüte.
Natürliche Inhaltsstoffe von Salz
Steinsalz und Siedesalz bestehen zu etwa 98 Prozent aus Natriumchlorid. Zwei Prozent sind schwer lösliche andere Salze. Meersalz besteht hingegen zu 93 Prozent aus Natriumchlorid, zwei Prozent aus anderen Salzen und zu rund fünf Prozent aus Meerwasser.
Was ist Siedesalz (Solische Gewinnung)?
Salinesalz oder auch Siedesalz wird aus voll gesättigter Sole gewonnen mit einem Gehalt von 26 % Natriumchlorid (NaCl). Die Gewinnung erfolgt in sogenannten Kavernen. In den Salzstock wird eine Bohrung in die Tiefe getrieben, in welche Süßwasser eingebracht wird. Das Salz löst sich im Wasser und es bildet sich die Rohsole. Diese wird nach oben gepumpt und in Pfannen oder Verdampfungsbehälter geführt. Dort wird die Sole erhitzt und eingedampft. Auf der Wasseroberfläche kristallisiert dann das Siedesalz aus und wird ähnlich wie bei der Gewinnung von Meersalz abgeschöpft. Anschließend wird es getrocknet, zermahlen und abgefüllt.
Was ist Steinsalz (Bergmännische Gewinnung)?
Steinsalz ist ein Sediment, welches nach dem Verdunsten eines Meeres als mächtige Schicht übrig bleibt. Bei uns in Deutschland haben wir sehr großflächige Vorkommen in Mitteldeutschland und Niedersachsen. Das sind die Sedimente des einstigen Tethys- bzw. Zechsteinmeeres. Steinsalz wird unter Tage und in großen Brocken (Steinen) gefördert – daher der Name.
Was ist Meersalz?
Bei der Gewinnung lässt man das Wasser in sogenannten von Hand bewirtschafteten Salzgärten oder Meeressalinen verdunsten. Die Erntebecken liegen in flachen Gezeitenzonen auf Tonböden. Hier kann das Meersalz auskristallisieren. Dabei entsteht Meersalz, Fleur de Sel oder Flor de Sal. Bekannt sind Meersalze aus dem Mittelmeerraum und von der französischen Atlantikküste.
Zusammensetzung von Siedesalz
In der folgenden Tabelle finden Sie die Zusammensetzung von unserem Siedesalz aus Halle.
| Parameter | Prozent |
| Feuchte | < 0,1 |
| Natriumchlorid | 98,1 |
| Kaliumchlorid | 0,02 |
| Magnesiumsulfat (Bittersalz) | < 0,01 |
| Kalziumsulfat | 0,34 |
| Kaliumsulfat | 0,04 |
| Natriumhydrogenkarbonat | 0,06 |
| Natriumnitrat | < 0,01 |
| Natriumkarbonat | < 0,01 |
| Natriumsulfat | < 0,01 |
| Magnesiumchlorid | < 0,01 |
| Magnesiumkarbonat | < 0,01 |
