Inhaltsstoffe von Salz

Steinsalz und Siedesalz bestehen zu etwa 98 Prozent aus Natriumchlorid. Zwei Prozent sind schwer lösliche andere Salze. Dagegen besteht Meersalz zu 93 Prozent aus Natriumchlorid, zwei Prozent aus anderen Salze und zu rund fünf Prozent aus Meerwasser.

Zusammensetzung von Siedesalz

In der folgenden Tabelle finden Sie die Zusammensetzung von streugut Siedesalz aus Halle.

ParameterProzent
Feuchte< 0,1
Natriumchlorid98,1
Kaliumchlorid0,02
Magnesiumsulfat (Bittersalz)< 0,01
Kalziumsulfat0,34
Kaliumsulfat0,04
Natriumhydrogenkarbonat0,06
Natriumnitrat< 0,01
Natriumkarbonat< 0,01
Natriumsulfat< 0,01
Magnesiumchlorid< 0,01
Magnesiumkarbonat< 0,01

Zusätze im Salz

In vielen Industrieländern werden dem Speisesalz Spurenelemente und Vitamine zugesetzt. Damit will man einem Mangel an diesen Mikronährstoffen vorbeugen. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Zusätze.

Fluorid

Bei manchen Kochsalzen setzen die Hersteller Fluorid zu. Fluorid dient der Härtung des Zahnschmelzes. Allerdings ist die Konzentration von Fluorid im Salz eigentlich zu gering, um eine relevante Wirkung auf den Zahnschmelz zu haben. Besser ist es deshalb, wenn Sie Zahnpasta mit Fluorieren verwenden. Dann können Sie auf Fluorid im Speisesalz verzichten.

Folsäure

Das Vitamin B12 (Folsäure) ist wichtig für die Entwicklung des ungeborenen Kindes aber auch für die Blutbildung und bei der Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen. Folsäure kommt in grünem Gemüse, Obst und Vollkornbrot, aber auch im Hefeweizen vor. Wer zu wenig davon isst oder trinkt, kann Salz mit zugesetzter Folsäure verwenden. Folsäure ist jedoch ein hitzeempfindliches Vitamin. Streuen Sie deshalb mit Folsäure angereichertes Salz erst nach dem Kochen oder Backen auf das Gericht.

Jod

Jod ist wichtig für eine funktionierende Schilddrüse. Es kommt ganz natürlich in Milch und Seefisch, aber auch in geringen Mengen in Eiern und Fleisch vor. Fertigprodukte werden zudem mit jodiertem Speisesalz hergestellt. Eine Ausnahme sind Bioprodukte, da dort nur Salz ohne Zusätze verwendet werden darf. Der Trend zur vegetarischen oder gar veganen Ernährung und der wachsende Konsum von Bioprodukten birgt in westlichen Ländern aber auch die Gefahr, dass wieder Jodmangel auftreten kann. Wenn sie keinen Fisch essen, sollten Eltern jodiertes Speisesalz verwenden.

Rieselhilfen

Um dem Verkleben der Salzkörner vorzubeugen, werden dem Streusalz Rieselhilfen zugesetzt. Dazu gehören Kalziumkarbonat, Natriumkarbonat und Magnesiumkarbonat, welche gesundheitlich unbedenklich sind. Auch das häufig eingesetzte synthetisierte Natriumferrocyanid (E 535) wird von Verbraucherschützern als unbedenklich eingestuft.

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